Taucharten - Hooka-Ausrüstung - Nicht-Autonomes Tauchen - Klassische Ausrüstung
Nicht-Autonomes Tauchen - Taucharten - Hooka-Ausrüstung - Schnorcheln - klassische Ausrüstung
 

Taucharten - Nicht-autonomes Tauchen

Der Taucher bewegt sich unter Wasser und wird dabei von der Oberfläche aus mit Luft versorgt. Diese Form des Tauchens wird für wissenschaftliche oder kommerzielle Zwecke eingesetzt. Der Schlauch schränkt zwar die Bewegungsfreiheit des Tauchers ein, ermöglicht aber eine längere Zeit unter Wasser. Der Taucher kann die klassische Ausrüstung (bestehend aus Helm und Anzug) oder die Hooka-Ausrüstung benutzen. Die Hooka-Ausrüstung besteht aus einem Schlauch für die Luftzufuhr und einem kleinen Kompressor, der auf der Wasseroberfläche schwimmt.

Schnorcheln

Wer nicht bereit ist, viele Meter tief abzutauchen oder die Unterwasserwelt erforschen will, ohne sich weit von der Oberfläche zu entfernen, kann das Schnorcheln ausprobieren. Dabei atmet man durch einen etwa 30 Zentimeter langen Schnorchel Luft von der Wasseroberfläche.

Die ersten "Schnorchelgänge" sollten in Strandnähe stattfinden und bei einer Wassertiefe, bei der man noch locker stehen kann.

Prinzipiell gilt, dass jeder, der schwimmen kann, auch schnorcheln kann, wobei es richtig guten Schwimmern früher oder später reizen wird, dem Boden etwas näher zu kommen, um nicht immer aus 2-6 m (je nach Tiefe) alles beobachten zu müssen. Allerdings ist zu beachten, dass der Auftrieb höher wird, je höher der Salzgehalt im Wasser ist.

Beim Schnorcheln sollte man folgende Technik beherrschen:

Zuerst wird der Kopf und der Oberkörper senkrecht nach unten ins Wasser gestreckt und danach hebt man das Gesäß und die Beine gerade hoch in die Luft, um dann schnell eine Tiefe von 2-4 m zu erreichen. Doch damit kommt schon die nächste Hürde: Der Druckausgleich unter Wasser, denn Wasser ist schwerer als Luft und hat somit eine höhere Dichte. Beim Schnorcheln verträgt

jedes Körperteil diesen Druck, allerdings ist das Ohr sehr empfindlich, weshalb

es schnell zu Ohrenproblemen kommen kann. Schon bei einer Tiefe von

2 m kann der Schmerz im Ohr sehr unangenehm werden und ab einer Tiefe von 3-4 m ist er kaum noch auszuhalten. Dementsprechend muss ab einer Tiefe von 2 m ein Druckausgleich erfolgen, für den es 2 Methoden gibt:

  • immer wieder schlucken, um den Druck im Ohr dem Außendruck anzupassen
  • man schiebt den Unterkiefer weit nach hinten bzw. gähnt und schafft so einen Druckausgleich

Für das Schnorcheln benötigt man die sogenannte ABC-Ausrüstung (Grundausrüstung), die aus einem Schnorchel, einer Maske und Taucherflossen besteht. Die ABC-Ausrüstung alleine ist nur für Schnorcheln in warmen Gewässern geeignet.

zum Seitenanfang

zur Hauptseite

 

  Schnorchelausrüstung