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Medizin und Gesundheit
· Ohrenprobleme
Ohrenentzündung
Barotraumen
des Ohres
Trommelfellriss
Ohrentzündung
Dauerkontakt
mit Wasser, wie er beim Tauchen auftritt, macht das Epithel
des äußeren Ohrkanals anfälliger für
Infektion durch Pilze und das Bakterien, die Ohrschmerzen,
Entzündungen des Gehörganges und auch Absonderung
von Eiter verursachen.
Um
das zu vermeiden, ist es empfehlenswert, gleich nach dem Tauchen
das Wasser aus dem Ohr zu entfernen (z.B. durch zur Seite
Neigen des Kopfes) und die Restfeuchtigkeit mit einem zusammengedrehten
Papiertaschentuch aus dem Gehörgang aufzusaugen. Im Fall
einer Ohrentzündung ist eine ärztliche Behandlung
sowie der vorläufige Verzicht auf Tauchaktivitäten
nötig, da es sonst - aufgrund der Unmöglichkeit
des Druckausgleichs - zu einem Trommelfellriss kommen kann.
Barotraumen
des Ohres
Barotraumen
sind Erkrankungen bzw. Verletzungen, die aufgrund von Druckunterschieden zustande kommen. Beim Abtauchen ohne Druckausgleich drückt
der Wasserdruck das Trommelfell nach innen und erzeugt einen
stechenden Schmerz. Erfolgt kein Druckausgleich, muss bei
weiterem Abtauchen mit einem Trommelfellriss gerechnet werden.
Druckausgleich kann man leicht durch Zuhalten der Nase und gleichzeitigem
Ausatmen herbeiführen. Dabei steigt der Druck im Innenohr
und drückt das Trommelfell in seine ursprüngliche
Position zurück, so dass der Schmerz nachlässt.
Trommelfellriss
Durch
ein Barotrauma im Ohr, ein Eindrücken des Trommelfells (kommt das während Abstiegs vor, wenn Gas in einem Raum
zusammengepresst wird) oder eine unbehandelte Infektion kann
ein Trommelfellriss verursacht werden.
Symptome umfassen starken Schmerz und Benommenheit und/oder Übelkeit.
In diesen Fällen ist es ratsam, alle Tauchaktivitäten
zu unterbrechen und sofort einen Arzt aufzusuchen.
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