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Geschichte des Tauchens
Moderne
In der Mitte des 18. Jahrhunderts kamen Entdeckungen und Erfindungen
an die Oberfläche, die es erlaubten, tiefer abzutauchen
und länger unten zu bleiben. In der Moderne stießen Tauchglocken auf große Akzeptanz - so zum Beispiel Jean
Barrié´s "Patache" (1940) oder die
Tauchglocke von Halley (1960), die eine Luftzufuhr von der
Oberfläche hatte.
Die
Entwicklung der Glocke ist Augustus Siebe zu verdanken, der
von Einigen der "Vater des modernen Tauchens" genannt wird.
Er verringerte die Glockengröße solange, bis es
ein Sturzhelm geworden war, der Luft von einer Pumpe auf der
Wasseroberfläche empfing. 1837 fügte er einen Anzug
hinzu, der den Körper des Tauchers trocken hielt und
den er "gepanzerter Tauchanzug" nannte. So entstand die klassische
Tauchausrüstung, wie es sie, mit nur einigen geringfügigen
Veränderungen, noch heute gibt.
1860
schlossen sich ein Offizier der französischen Marinesoldaten, Auguste Denayrouze, und ein Bergbauingenieur, Benedict Rouguayrol, zusammen, um einen leichteres Gerät zu bauen, als den
gepanzerten Tauchanzug. Das Gerät bestand aus einem metallenem
Kanister, der mit Hilfe eines Reglers den Luftdruck ausgleichen
konnte, und einem Schlauch, der Luft von der Oberfläche
lieferte. Der Taucher konnte die Verbindung lösen und
einige Minuten lediglich mit dem luftgefüllten Tank auf
dem Rücken tauchen. Dieses Gerät wurde "Aerophere"
genannt.
Henry Fleuss entwickelte eine Tauchausrüstung, die mit
einem Sauerstoffanteil von 50 - 60% arbeitete. Das erste Tauchen
damit fand im Jahr 1879 statt und dauerte eine Stunde. Fleuss
war vom Potenzial seiner Ausrüstung so überzeugt,
dass er Siebe Gorman und Company - eine der etabliertesten
und ältesten Tauchergesellschaften - dazu bringen konnte,
seine Tauchausrüstung herzustellen.
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