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Geschichte des Tauchens
20. Jahrhundert
In den 30er Jahren wurden viele der für die Entwicklung
des modernen Tauchens wesentlichen Elemente entwickelt. Diese
schließen Flossen (1935), Schnorchel (1938) und die
Gesichtsmaske, die Augen und Nase bedeckt (1938), ein. 1933
ließ der französischer Forscher Le Prieur den Tauchanzug
patentieren, der dem Taucher mehr Freiheit gab, weil er eine
Flasche mit Pressluft (150 bar Druck) enthielt und somit von
der Wasseroberfläche unabhängig war. Die Gesichtsmaske
stellte eine klarere Sicht bereit. Jedoch hatte dieses erste
autonome Tauchgerät kein Verbrauchskontrollsystem und
schränkte folglich die Freiheit des Tauchers noch in
einem beträchtlichen Umfang ein.
1943
machte sich eine Mannschaft bestehend aus Jacques-Yves Cousteau (ein französischer Marineleutnant), Emile Gagnan (ein
Ingenieur) und ein junger Athlet namens Frédéric
Dumas auf und testeten ein Gerät im Meer vor der Blauen
Küste, die die Erfindung werden sollte, von der viele
Generationen geträumt hatten. Es beinhaltete einen geschlossenen
Apparat, dessen Haupteigenschaft ein Atemregler war, der den
Luftdruck dem Umgebungsdruck und die zur Verfügung gestellte
Luftmenge automatisch der Atemtätigkeit des Tauchers
anpasste. Die Luft wurde in einer Pressluftflasche mitgeführt.
Dieses
System gab Tauchern die Chance, mit einem annehmbaren Atmungssystem
in Tiefen hinabzusteigen, die die Menschheit sich bis dahin
nie vorgestellt hat. Der Apparat ist aber nur ein Teil der
Erfindung, da Cousteau Gummiflossen und eine Maske benutzte,
die Augen und Nase und bedeckte und den natürlichen Auftrieb
des menschlichen Körpers mit einem Gürtel ausglich,
der Bleikügelchen enthielt.
Seit dieser Zeit hat es im Verständnis der Physiologie und der Technik, die es Tauchern erlaubt, gasartige Verbindungen zu atmen, große Fortschritte gegeben, wodurch es den Tauchern möglich ist, bis in Tiefen von 400 Metern hinabzusteigen.
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