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Taucharten ·
Autonomes Tauchen · Apnoe oder Freitauchen
Apnoe-Tauchen wird auch Freitauchen genannt und ist die ursprünglichste
Art des Tauchens. Bei dieser Technik verwendet der Taucher
kein Atemgerät und versorgt sich auch nicht mit Luft
von der Wasseroberfläche. Solange er unter Wasser ist,
hält er seinen Atem an. Apnoe-Tauchen wird in sechs Hauptkategorien geteilt (die verschiedenen Varianten von jeder nicht eingeschlossen),
die sich sehr voneinander unterscheiden und unterschiedliche
Techniken und körperliche Anforderungen haben.
Statisches
Apnoe / Zeittauchen
Dynamisches
Apnoe / Streckentauchen
Freies Apnoe
/ Apnoe Libre
Tieftauchen
mit konstantem Gewicht
Tieftauchen
mit variablem Gewicht
No limits
Statisches
Apnoe / Zeittauchen
Statisches Apnoe oder Zeittauchen ist ein typischer Schwimmbad-Wettbewerb.
Es wird die maximale Tauchzeit
ermittelt, die man mit einem Atemzug Unterwasser bleiben kann.
Dabei ist es nicht erforderlich, vollständig abzutauchen.
Auf der Oberfläche liegend, mit dem Gesicht im Wasser,
ist die bevorzugte Haltung.
Dynamisches
Apnoe / Streckentauchen
Dynamisches Apnoe oder Streckentauchen ist ein typischer Schwimmbad-Wettbewerb.
Der Taucher versucht mit einem Atemzug eine möglichst
lange Strecke zurückzulegen. Die Tiefe spielt dabei keine
Rolle. Es gibt eine Variante mit und eine ohne Flossen.
Freies
Apnoe / Apnoe Libre
Beim freien Apnoe darf kein zusätzlicher
Ballast für den Abstieg verwendet werden. Jedoch ist
es erlaubt, sich am Seil hinab, und beim Rückweg hinauf
zu ziehen. Auf Flossen muss gänzlich verzichtet werden.
Nur die Kraft der Arme ist ausschlaggebend. In dieser Disziplin
werden nur selten Wettbewerbe ausgeführt.
Tieftauchen
mit konstantem Gewicht
Der Taucher muss die größtmögliche
Tiefe nur mit Flossen und einem befestigten Gewicht erreichen.
Der Taucher muss mit demselben Gewicht zurückkommen,
das er am Anfang benutzt hat - es darf also nicht in der Tiefe
zurückbleiben. Daher neigen viele Taucher dazu, ein sehr
kleines Gewicht zu benutzen, was den Abstieg - besonders auf
den ersten paar Metern - schwieriger macht.
In
dieser Kategorie müssen die Tiefe und ihre verschiedenen
Konsequenzen in Betracht gezogen werden, die den Schwierigkeitsgrad
steigen lassen. Während der ersten 20 Meter wird eine
enorme Menge Luft verwendet, um abzusteigen. Das Aufsteigen
zur Oberfläche ist auch wieder herausfordernd, weil es
schwierig ist, den richtigen Grad des Auftriebs zu finden.
Aus diesen und anderen Gründen
wird Apnoe mit konstantem Gewicht als die schwierigste Tauchart bezeichnet. Als Führung dient ein Seil, an das eine Plakette
angebracht ist, die der Taucher als Beweis der erreichten
Tiefe mit nach oben bringen muss. Das Seil darf jedoch nicht
dazu benutzt werden, um sich hinab oder herauf zu ziehen.
Nur beim Entfernen der Plakette darf das Seil berührt
werden.
Tieftauchen
mit variablem Gewicht
Das Gewicht von maximal 30 kg bringt den Athlet ohne große
Kraftanstrengung an das Ziel und bleibt dort zurück.
Der Rückweg zur Oberfläche muss aus eigener Kraft bewältigt werden. Es ist erlaubt, sich mit den Armen
am Seil zu ziehen oder mit Hilfe der Flossen nach oben zu
schwimmen. Apnoe mit variablem Gewicht verlangt vom Athleten
viel Erfahrung, da der Abstieg relativ mühelos ist, aber
darauf der Kräfte zehrende Rückweg folgt.
No limits
Diese
Art des Tauchens ist ohne Zweifel die sensationellste, gefährlichste
und umstrittenste Variante des Apnoe-Tauchens. Wie der Name
" No limits" schon sagt, gibt es hier keine Grenzen. Das Gewicht
des Tauchschlittens, das den Taucher hinabzieht, darf frei
gewählt werden. Zum Aufstieg an die Oberfläche wird
ein Ballon benutzt, an dem sich der Taucher festhält.
Körperliche Kraftanstrengung fällt nahezu weg, die
Tauchtiefen werden von der Fähigkeit, den Wasserdruck
auszugleichen, limitiert.
Wegen
der enormen Tiefen, die erreicht werden, ist es die wohl spektakulärste
und bekannteste Art des Freitauchens. Der Aufwand, solche
Versuche zu organisieren ist beträchtlich und das Risiko
eines Unfalls ist weit höher als bei den anderen Disziplinen.
Deshalb haben die verschiedenen Organisationen, die das Apnoe-Tauchen
organisieren und fördern, "No limits" nicht offiziell
anerkannt, sondern es als experimentelle Tätigkeit erklärt.
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